Flexibler Mathematikunterricht auf Klassenstufenebene 

laut Beschluss der Gesamtlehrerkonferenz LKonfVO §1

 

leistungshomogene Mathematik-Gruppen in Klassenstufe 3 und 4     SächsSchulG §5  (2) und  GrSchulO §7 (1)  

 -> Das Wohl des Kindes steht im Fokus – "Stärken stärken, Schwächen schwächen"   SächsSchulG § 35 

 -> Orientierung an den individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schüler SächsSchulG § 35a

 

Kreative Unterrichtsentwicklung für individualisierte Kompetenzentwicklung SächsSchulG §1  (2+3)

 -> Unterrichtsmöglichkeit für das Bedienen der extremen mathematischen Leistungsschere innerhalb einer Klassenstufe

 -> Unterricht heißt Fordern + Fördern von der mathematischen Hochbegabung bis hin zur Dyskalkulie

 

Fachzirkel Mathematik  (LKonfVO §1 + §4)

- bestimmt die Kriterien für die Zuordnung der Schüler

- trifft die Festlegungen zur differenzierten Bewertung und Zensierung

 

Kriterien für die Zuordnung der Schüler (Ma-Note nicht entscheidend)

  -> Orientierung an den individuellen mathematischen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Schüler SächsSchulG § 35a

 

> Flex-Gruppe 1abstraktere und komplexere Vermittlung des mathematischen Lehrplanstoffs    

- schnelle Auffassungsgabe

- sicheres mathematisches Grundwissen

- logisches Denken, hat Freude an Knobelaufgaben

- Rechnen ohne Anschauung

- interessiert sich an Sach- und Textaufgaben

- kann Lösungswege selbständig finden

> Flex-Gruppe 2 einfache und anschauliche Vermittlung des mathematischen Lehrplanstoffes

- benötigt mehr Zeit zum Lösen der Aufgaben

- benötigt oft Anschauungsmaterial

- intensives Üben der verschiedenen Rechenoperationen

- Aufgaben haben einen Bezug zur realen Welt

- differenzierte und anschauliche Übungsvarianten werden benötigt

 

Die im Vorjahr unterrichtenden Ma-Lehrer teilen die Schüler auf Grund ihrer Analyse zu den mathematischen Kompetenzen in die jeweilige Gruppe für das neue Schuljahr ein.

In beiden Gruppen arbeiten die Ma-Lehrer am Lehrplaninhalt.

Die Kinder entwickeln sich im Laufe eines Schuljahres und so ist es immer möglich, dass die Schüler die Gruppen wechseln können.

Dies geschieht dann in Absprache und Vorbereitung durch die beiden Ma-Lehrer der jeweiligen Klassenstufe.

- Ma-Arbeiten qualitativ gleich für beide Gruppen (nur Lehrplanstoff)

- Umsetzung der Festlegungen zur differenzierten Bewertung und Zensierung wie bisher auch z.B. Umfang und Quantität, Berücksichtigung von Nachteilsausgleichen uvm.